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Wie du Designer in den Wahnsinn treibst

Du arbeitest mit einem Designer zusammen der dich einfach nur noch nervt? Dir gefallen die Arbeiten doch nicht so gut wie du anfangs dachtest, oder du fühlst dich von ihm nicht ernst genommen? Deine Deadlines werden nicht eingehalten und du wirst nicht zurück gerufen? Lass dich nicht mehr von diesen Idioten ärgern, sondern zeig es ihnen und ärgere sie zurück. Darum gebe ich dir hier 10 Tipps, wie du einen Designer in den Wahnsinn treiben kannst.

1. Bilder in Word-dateien

Wenn der Designer nach Bildmaterial fragt, dann sage ihm, dass du sie ihm gerne schickst. Füge dazu die Bilder in eine Word-Datei ein. Der Designer mag es nämlich nicht wenn er sie extra aus der Datei ziehen muss. Zudem sind diese Bilder meistens von niedriger Auflösung, was ihm das arbeiten erschwert.

2. Logo als GIF Datei

Auch dein Logo solltest du immer zur Hand haben und es dem Designer zukommen lassen. Am besten hierfür eignet sich eine GIF Datei. Er wird das gar nicht so gut finden und meckern, denn Designer wollen immer Logo als Vector Dateien im EPS, AI oder PDF Format haben.

3. Logo als Vector Datei

Hat dich dein Designer so lange bequatscht, damit du ihm dein Logo als Vector Datei im EPS, AI oder PDF Format zukommen lassen willst? – Dann gehe wie folgt vor: Lade dein GIF in ein Vector-Programm wie Adobe Illustrator und speichere die Datei als EPS, AI oder PDF ab. Hast du leider kein Grafikprogramm kannst du auch Word benutzen. Ziehe dort das GIF rein und exportiere das Word Dokument als PDF.

4. Eilige Drucksachen

Ruf am Montag deinen Designer an und sage ihm, dass du dringend einen Flyer brauchst, der bis nächste Woche Freitag fertig gedruckt sein muss und du seinen Entwurf bis Mittwoch erwartest und ihm die Texte und Inhalte zukommen lässt. Die Texte schickst du ihm dann am Dienstag gegen 16 Uhr. Hast du nun am Mittwoch den ersten Entwurf, wartest du mit deiner Korrektur bis Montag. Sage ihm, dass der Flyer dir super gefällt, aber es noch ein paar Kleinigkeiten zu korrigieren gibt. Jetzt sende ihm deine Korrektur von über zwei Seiten und weise ihn nochmals darauf hin, dass es sehr eilig ist. Sobald die Korrektur durch ist, teilst du ihm am Mittwoch mit, dass es noch Textänderungen gab, die dringend eingearbeitet werden müssen. Diese Textänderungen schickst du ihm am Donnerstag. Warte bis er es umgesetzt hat und sage ihm dann am Donnerstag Abend, dass du doch entschieden hast keinen Flyer drucken zu lassen.

5. Photoshop nachhilfe

Sage deinem Designer, dass du jetzt auch Photoshop hast, aber nicht weißt wie man Bilder freistellen kann. Er wird dir sicherlich ungern sein wissen zur Verfügung stellen. Aber hey er ist doch der Dienstleister.

6. E-Mail Kommunikation

Solltest du deinem Designer Inhalte schicken, egal welcher Art, dann schicke ihm für jedes Bild oder für jeden Text eine extra E-Mail. Schreibe dann in deiner letzten E-Mail welches Bild oder welche Texte er verwenden kann und welche nicht. Das sorgt für ein schönes Durcheinander in seinem Postfach.

7. Telefonische Korrekturen

Hast du Korrekturen die du dem Designer mitteilen willst? Wozu Zeit verschwenden und alles schriftlich festhalten? Ruf ihn an und gehe mit ihm die Korrekturen durch. Frag ihm am besten auch gleich was er von dieser Korrektur hält. Bleibt der Designer noch ruhig, dann ändere immer wieder deine Meinung und mache Korrekturen rückgängig.

8. Unverhofft kommt oft

Wenn du gerade in der Gegend bist, dann schaue doch einfach mal bei deinem Designer vorbei und frage ihn, wie der Stand ist und ob du dich kurz neben ihn setzen kannst damit ihr das Design zusammen bearbeitet. Füge noch hinzu, dass es so schneller gehen würde.

9. Formatänderungen

Wenn du eine Broschüre in Auftrag gegeben hast und diese schon fast fertig ist, dann ändere das Format. Ganz wichtig hierbei ist, dass du von einem großen Format auf ein kleineres Format gehst. Nicht umgekehrt, denn es ist weitaus schwieriger größere Inhalte an kleinere Formate anzupassen, als kleinere Inhalte an größere.

10. Apple Style

Wenn dein Designer dich nach deinen visuellen Vorstellungen fragt, sag ihm, dass Apple dein Vorbild sei und deine Firma visuell genau so ausgerichtet werden soll. Solltest du dann deinen ersten Entwurf bekommen, sage ihm, dass zu viel Weiß und zu wenig Text vorhanden ist.

Fazit

Hast du diese Schritte befolgt, hast du es geschafft deinen Designer so richtig eins auszuwischen. Er wird jetzt wohl bei einem Psychologen wegen Burn Out sitzen, aber hey, er hat dich auch immer zu lange warten lassen. Bitte sehe diese Tipps auf keinen Fall als ernstgemeint an, sondern verstehe den Sarkasmus. Hier aber noch ein ernst gemeinter Ratschlag: Setze diese Tipps nicht um und du wirst mit deinem Designer bestimmt viel Freude haben.

About the author

Daniel

Daniel ist gelernter Mediengestalter und profitiert von über 10 Jahren Grafikerfahrung in Werbeagenturen und betreibt das Designbüro nett. aus Gießen. Privat ist er ein großer Musikliebhaber, Eishockey-Fan und Vater eines coolen Sohnes.

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