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Darum braucht dein Startup ein Corporate Design!

Bei der Existenzgründung stehen anfangs viele Aufgaben vor einem die man alle erst mal stemmen muss. Angefangen von der Gewerbeanmeldung bis hin zum vorbereiten der Einweihungsfeier. Durch den ganzen Stress gehen oft wichtige Dinge unter. Wie z. B. die Entwicklung eines Corporate Design. Denn viele wissen nicht wie lange es dauern kann, bis der Designprozess vollkommen abgeschlossen ist. Wenn man es ganz streng nimmt, ist dieser Prozess sogar nie wirklich abgeschlossen, denn jede Firma – und damit auch das Design – entwickelt sich über die Jahre immer weiter. Trotzdem sollte man schon zum Start in die Selbständigkeit einen Teil des Corporate Design entwickelt haben.

Was genau ist ein Corporate Design?

Manche Startups wissen nichts mit dem Begriff „Corporate Design“ anzufangen.  Woher sollen sie das auch wissen, wenn sie bis vor kurzem noch nie, mit der Design- und Werbebranche zu tun hatten? – Die meisten verstehen unter dem Begriff fälschlicherweise Logo, Briefbogen und Visitenkarten – kurz gesagt: Das Design der Geschäftsausstattung. Dies ist jedoch nicht 100% korrekt, denn ein Logo, Briefbogen und Visitenkarten sind nur ein Bestandteile auf denen ein Corporate Design angewendet wird. Ein Corporate Design ist nämlich nichts anderes als die Entwicklung eines einheitlichen Design, welches auf diverse Medien adaptiert werden kann. Die Vielfältigkeit und die endlosen Möglichkeiten sind groß.  Sie fangen in der Regel beim Logo an und hangelt sich weiter von der Geschäftsausstattung bis beispielsweise hin zum Blumentopf. Genau genommen sind hier keine Grenzen gesetzt.

Kurz und knapp: Ein Corporate Design ist nicht nur Logo und Geschäftsausstattung, sondern eine Entwicklung eines einheitlichen Design, welches konsequent auf viele verschiedene Medien angewendet werden kann.

Was habe ich von einem Corporate Design?

Du hast ein Alleinstellungsmerkmal und im besten Fall eine Wiedererkennung auf den ersten Blick. An was denkst du wenn du ein goldenes M siehst oder einfach eine Tatze? – Ich bin mir sicher dir fallen sofort zwei Marken dazu ein. Der Grund hierfür liegt nicht zwingend in der Bekanntheit, sondern es liegt am Alleinstellungsmerkmal. Durch minimalistische Formen, Farben und Typografie schaffen es Designer dein Startup in die Köpfe der Menschen zu bringen. Genau das ist das Ziel eines guten Corporate Designs. Jeder weiß auf anhieb zu welcher Firma er ein bestimmtes Logo zuordnen kann. Ohne ein grafisches Konzept und das sich daraus ergebende Alleinstellungsmerkmal wirkt dein Startup wie eine Art Ramschladen in dem man sich nicht orientieren kann. Keiner weiß wo etwas zuzuordnen ist.

Kurz und knapp: Du hast ein einzigartiges Erscheinungsbild, welches im besten Fall schnell wieder erkannt wird.

Der Nutzen-Kosten-Faktor eines Corporate Design

Viele Existenzgründer sind in der Regel erst mal zufrieden wenn sie überhaupt ein Logo, Briefbogen und eine Visitenkarte haben, die sich zumindest ähnlich sehen. Das ist meiner Meinung auch fast O. K. und völlig legitim. Hier gilt aber auch das Motto, wer billig kauft, kauft zwei mal. Denn wenn nichts festgelegt wird, wie Schriftart, Schriftgröße und Farbe, kommt es früher oder später dazu, dass mit dem anfangs erstellten Design – Ich habe bewusst auf die Aussprache Corporate Design verzichtet – jeder macht was er will, denn jeder interpretiert es anders. Es ist auf jeden Fall ratsam sich einen kleinen Styleguide machen zu lassen. Ich nenne dies Smart-Manual. In diesem sind Farben, Schriftarten, Schriftgrößen, Abstände und Anwendung des Logos kurz und knapp festgelegt. So hat man gerade als Startup zumindest einen Leitfaden, an den man sich halten kann und der Preis geht auch nicht in die Höhe wie bei einem ausgearbeiteten Styleguide mit 60 Seiten. Gerade wenn man noch mit anderen Grafikern, Agenturen oder Werbetechnikern zusammen Arbeit, ist dies eine gute Hilfestellung für die Auftragnehmer. Jedoch sollte sich nicht nur der Grafiker daran halten, sondern auch das Startup selbst und nicht nach Lust und Laune daran rum werkeln. Denn sonst macht es keinen Sinn.

Kurz und knapp: Wer billig kauft, kauft zwei mal. Lass dir zumindest ein Smart Manual erstellen und halte dich selber an das was dort festgelegt ist.

Das sollte dein erstes Corporate Design auf jeden Fall beinhalten

Auch wenn ein Corporate Design vielseitig ist, braucht man es am Anfang nicht übertreiben. Denn man sollte in seinem Design erst mal die Basics festlegen. Das wären Farbwelten, Typografie, Abstände, Position des Logo und Designelemente. Ein Zusatz, der auch noch zu empfehlen ist wäre die Festlegung der Bildsprache. Dies sollte dann auch an Beispielen wie Briefbogen und Visitenkarte erläutert werden. Hier erkennt man übrigens auch einen erfahrenen Grafiker, denn er arbeitet im Prinzip genau nach diesem Schema. Ein unerfahrener Grafiker platziert Elemente da wo es ihm passt und sorgt nicht für ein einheitliches Erscheinungsbild.

Kurz und knapp: Das erste Corporate Design sollte zumindest Festlegung der  Farbwelten, Typografie, Abstände, Position des Logos und Designelemente beinhalten.

Dein Startup braucht ein Corporate Design

Gerade wenn du ernsthaft dein Unternehmen führen willst, ist es Pflicht auch auf das äußere Erscheinungsbild deiner Firma wert zu legen. Es ist vielleicht vergleichbar damit, dass man als Geschäftsmann doch auch eher einen Anzug trägt anstatt ein T-Shirt von Kik um sein Unternehmen ordentlich zu präsentieren. Ich denke, dies kann man sehr gut auf das Erscheinungsbild der eigenen Firma adaptieren. Also befolge ein paar grundlegende Dinge in Sachen Corporate Design und lass Dir nicht einfach ein Logo und eine Geschäftsausstattung verkaufen, sondern investiere noch ein wenig mehr um zumindest Farben, Formen und Schriften festlegen zu lassen. Dies lohnt sich auf jeden Fall und Du wirst Dein Corporate Design auf jeden Fall mehr zu schätzen wissen. Denn ist nicht einfach eine willkürliche Anordnung von Elementen sondern eine überlegte Anordnung, die dir mit Sicherheit eine gesundere Außendarstellung bietet.

About the author

Daniel

Daniel ist gelernter Mediengestalter und profitiert von über 10 Jahren Grafikerfahrung in Werbeagenturen und betreibt das Designbüro nett. aus Gießen. Privat ist er ein großer Musikliebhaber, Eishockey-Fan und Vater eines coolen Sohnes.

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